Jörg Armbruster, Jahrgang 1947, studierte Sozialwissenschaften, Politikwissenschaften, Volkswirtschaft, Theaterwissenschaft und Sprachwissenschaft. Seine journalistische Laufbahn begann 1973 zunächst beim Hörfunk. Nach Stationen beim Hörfunk des "WDR" und "SDR" wechselte Jörg Armbruster 1982 zum SDR-Fernsehen.
Von 1982 bis 1986 war Jörg Armbruster Fernsehreporter und -moderator im SDR-Studio Mannheim. Dort arbeitete er u.a. als Redakteur und Reisekorrespondent in der Auslandsredaktion und übernahm von 1995 bis 1998 die Leitung der Abteilung "Ausland" des SDR-Fernsehens.
Von 1999 bis 2005 war Jörg Armbruster Auslandskorrespondent und Studioleiter des ARD-Büros in Kairo mit Zuständigkeit für den Nahen und Mittleren Osten. Daran anschließend leitete er bis 2010 die Abteilung Ausland/Europa beim "SWR" und gehörte zum Moderatoren-Team der ARD-Sendung "Weltspiegel". Erneut übernahm Jörg Armbruster 2010, bis zum Eintritt in den Ruhestand im Dezember 2012, die Leitung des ARD-Studio Kairo. Er berichtete dort von den Ereignissen des Arabischen Frühlings. 2011 erlebte und kommentierte er live den Rücktritt von Präsident Mubarak.
Während Recherche- und Dreharbeiten für den Dokumentarfilm "Zwischen Krieg und Frieden - Der neue Nahe Osten" geriet Jörg Armbruster in einen Schusswechsel und wurde schwer verletzt.
Für seine journalistische Arbeit erhält Jörg Armbruster im Oktober 2013 den renommierten Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis. Bereits im Juli 2013 erhielt er (zusammen mit Martin Durm) den Leipziger Medienpreis "Preis für die Freiheit und Zukunft der Medien". Der Ehrenpreis des Bayerischen Fernsehpreises ging im Mai 2015 an Jörg Armbruster, mit dem er für die vielen Jahre Berichterstattung aus Krisen- und Kriegsgebieten im Nahen Osten gewürdigt wurde.
